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Dass man mit Energiesparbirnen, modernen Heizungen und Dämmungen Energie sparen kann, ist ja bekannt. Dass man aber auch mit einer Lüftungsanlage Sinnvolles für Ökologie und die familiäre Ökonomie tun kann, ist vielen Grundeigentümern noch nicht bewusst. Denn gerade solche Anlagen, die mit einer Wärmerückgewinnung kombiniert sind, helfen das Energiebudget zu entlasten. Und das geht so:
Die Anlage zieht Raumluft aus den Zimmern ab. Diese ist naturgemäß selten kalt, sondern durch Beheizung erwärmt. Bei einem offenen Fenster würde diese Wärme an der frischen Luft verpuffen. In der Entlüftungsanlage wird das temperierte Etwas zum wertvollen Gut. Denn in einem Wärmetauscher wird die gereinigte, frische Luft wieder mit der Wärme gemischt und in die Räume hineinbefördert. Was dazu führt, dass die Heizung insgesamt gedrosselt werden kann. Weitere Vorteile ergeben sich für Allergiker: Denn wenn frische Luft durch den Filter und nicht übers Fenster ins Haus strömen, werden auch krank machende Allergene, Schadstoffe und Abgase ferngehalten.
Besonders beim Bau eines neuen Hauses macht es Sinn, gleich auch eine solche Lüftungsanlage zu installieren – denn später gestaltet sich der nachträgliche Einbau häufig kompliziert. Anlagen renommierter Hersteller kosten rund 8.000 EUR und werden öffentlich gefördert. Wer mehr über diese sinnvolle Art der Energieeinsparung erfahren möchte, kann sich Informationen zum Beispiel bei der Energie-Agentur Nordrhein-Westfalen herunterladen: www.energieagentur.nrw.de/lueftung/. Wer darüber hinaus noch weiter einsparen möchte, dem sei eine Seite der Gemeinschaftsaktion Gebäudesanierung empfohlen, deren Internet-Adresse Programm ist: www.mein-haus-spart.de.
Quelle: Grundeigentümer Insider, Ausgabe Mai 2010
Foto: © Peter Schmidt/Pixelio - www.pixelio.de
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